Covid-19: Eine weltweite Krise, gegen die wir gemeinsam handeln

Covid-19: Eine weltweite Krise, gegen die wir gemeinsam handeln

Bewaffnete Konflikte enden nicht wegen Covid-19. Genauso wenig wie die enormen humanitären Bedürfnisse. Durch die Pandemie erhöhen sich bestimmte Bedürfnisse und neue kommen hinzu.

So unterstützen wir die anfälligsten Bevölkerungsgruppen gegen die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie:

Notfallplan für bereits geschwächte Gesundheitssysteme

Mit dem Ausbruch der Pandemie haben wir einen Notfallplan entwickelt um sicherzustellen, dass die von uns unterstützten Gesundheitseinrichtungen weltweit ihren Betrieb fortsetzen können um Covid-19-Fälle nicht nur zu erkennen, sondern auch die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen.

In Mali haben wir beispielsweise mehr als zwei Tonnen medizinisches Material und Ausrüstung sowie Hygiene- und Schutzprodukte wie Seife, Chlor, Handschuhe, Masken, Visiere und Handwaschstationen verteilt.

 

Zugang zu Wasser hat absoluten Vorrang

In den von bewaffneten Konflikten betroffenen Ländern wurden grundlegende Infrastruktureinrichtungen teilweise oder völlig zerstört. Die IKRK-Teams tun alles dafür, den Zugang zu Trinkwasser und sanitären Einrichtungen zu gewährleisten, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Im Jemen haben wir beispielsweise dringend benötigte Wassertanks und Filter bereitgestellt sowie solargetriebene Wassersysteme für Quarantänestationen installiert.

 

Versorgung mit Lebensmitteln und lebenswichtigem Grundbedarf

Der Zugang zu lebenswichtigem Grundbedarf und Dienstleistungen sowie zu nachhaltigen Mitteln zur Sicherung der Existenzgrundlage ist für die Menschen in Konfliktgebieten aktuell noch schwieriger. Wir arbeiten mit den Behörden, den Nationalen Gesellschaften und den lokalen Partnern zusammen, um Menschen in Not dabei zu helfen, ihre Grundbedürfnisse zu erfüllen und ihre Autonomie zu schützen bzw. wiederherzustellen.
 

So erhalten über 250 000 Menschen in Syrien weiterhin jeden Monat Nahrungsmittelhilfen. Wir achten bei der Ausgabe von Nahrungsmitteln und anderen grundlegenden Haushaltsartikeln auf die systematische Einhaltung von Physical Distancing und anderen vorbeugenden Massnahmen.

Mit der Ausbreitung der Pandemie steigen sowohl direkte als auch indirekte Bedürfnisse rapide an. Gemeinsam müssen wir jetzt handeln, um gegen die potenziell katastrophalen Auswirkungen der Pandemie in Krisengebieten vorzugehen. Bitte spenden Sie noch heute.

Mit 30 Franken
spenden Sie 67 Paar Schutzhandschuhe für unser Pflegepersonal
Mit 50 Franken
spenden Sie 25 Atemschutzmasken für unser Pflegepersonal
Mit 100 Franken
spenden Sie 16 feuerfeste Schutzanzüge für unser Pflegepersonal