Пресс-релиз

Naher Osten: Unterschiedslose Kriegsführung ist unhaltbar und nicht mit dem Recht vereinbar

Thailand and Cambodia: ICRC welcomes cease-fire and stands ready to conduct further detainee visits

Genf (IKRK)Stellungnahme der IKRK-Präsidentin Mirjana Spoljaric zu den Feindseligkeiten im Nahen Osten: 

Bewusste Drohungen, ob in Worten oder Taten, gegen wichtige zivile Infrastruktur und nukleare Einrichtungen dürfen in der Kriegsführung nicht zur neuen Norm werden.

Kein unbeschränkt geführter Krieg ist mit dem Recht vereinbar. Er ist unhaltbar, unmenschlich und für ganze Bevölkerungsgruppen verheerend.

Im ganzen Nahen Osten sehen unsere Teams die Zerstörung von wichtiger ziviler Infrastruktur. Strom- und Wasserversorgungsanlagen, Spitäler, Strassen Brücken, Heime, Schulen und Universitäten stehen unter Beschuss. 

Besonders besorgniserregend sind mögliche Gefährdungen nuklearer Einrichtungen. Jede Fehlkalkulation kann unumkehrbare Folgen für künftige Generationen haben.

Ich rufe die Parteien eindringlich dazu auf, Zivilpersonen und zivile Objekte bei allen Militäroperationen zu verschonen. Dies ist ihre Pflicht unter dem humanitären Völkerrecht.

Staaten müssen die Regeln im Krieg in Worten und Taten einhalten und deren Einhaltung gewährleisten. Die Welt darf sich nicht einer politischen Kultur beugen, die den Tod über das Leben stellt.