Die humanitäre Arbeit ist zentral, um den Folgen des Konflikts zu begegnen, doch kann sie niemals die Einhaltung des humanitären Völkerrechts und das politische Engagement für eine Deeskalation ersetzen.
Gehen die Kampfhandlungen weiter, so sind weitere Tote und Verletzte, Vertreibungen von Zivilpersonen und möglicherweise katastrophale Ausfälle wichtiger Dienstleistungen und Infrastruktur – wie Gesundheits-, Wasser-, Treibstoff- und Stromversorgung – zu befürchten.
Wir stehen weiterhin mit den Parteien im Dialog und sprechen mit ihnen über die Bedeutung der Einhaltung des humanitären Völkerrechts und andere humanitäre Belange. Die IKRK-Teams in der Region arbeiten eng mit den Rotkreuz- und Rothalbmondpartnern zusammen, um auf die Bedürfnisse vor Ort einzugehen.
Über das IKRK
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) setzt sich seit 1863 dafür ein, in Kriegen und bewaffneten Konflikten das Leid zu lindern und die menschliche Würde zu wahren. Gemeinsam mit unseren Rotkreuz- und Rothalbmondpartnern stellen wir über die Frontlinien hinweg lebensrettende Hilfe bereit und bemühen uns, Familien wieder zu vereinen und Vermisste ausfindig zu machen.
Im Kontakt mit Behörden und bewaffneten Streitkräften auf allen Seiten, oft vertraulich, setzen wir uns für die menschenwürdige Behandlung von Gefangenen ein und fordern zur Einhaltung des humanitären Völkerrechts auf, um Zivilpersonen vor Gefahren zu schützen, auch online.
Weitere Informationen:
Pressebüro IKRK Genf, press@icrc.org