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08-01-2026

Tschad: Würde für Familien auf der Flucht vor dem Krieg im Sudan

  • Tschad
  • Sudan
  • Geschützte Personen: Binnenvertriebene
  • Familien wieder in Kontakt bringen
  • Psychische Gesundheit und psychosoziale Unterstützung

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Angesichts des Zustroms von Zehntausenden Menschen auf der Flucht vor dem Konflikt im Sudan hat sich die Stadt Tiné, die sich in einer Halbwüstengegend befindet, in eine humanitäre Übergangszone verwandelt, wo dringend die Grundbedürfnisse der Menschen gedeckt werden müssen. 2025 ist zudem der Grenzort Ouré Cassoni im Nordosten des Landes, über den zwei Drittel der Flüchtlinge aus dem Sudan derzeit in den Tschad gelangen, übermässig stark angewachsen.

Die ankommenden Familien haben oft nur gerade so viele Habseligkeiten dabei, wie sie selbst tragen können. Viele sind seit Tagen unterwegs, manchmal ohne Nahrung und Wasser, auf der Flucht vor extremer Gewalt und grossen Verlusten. Einige sind verletzt. Andere sind stark traumatisiert, nachdem sie mitansehen mussten, wie Angehörige getötet oder vergewaltigt wurden.

Wenn sie ankommen, erhalten sie unverzüglich Unterstützung durch Teams des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) und durch Freiwillige des Tschadischen Roten Kreuzes. Ein einfaches Willkommensset und Zugang zu Wasser und Sanitärversorgung, die Möglichkeit, den Kontakt zu getrennten Angehörigen wieder aufzunehmen und psychologische Unterstützung – all dies trägt dazu bei, den Menschen wieder eine gewisse Würde zu schenken, nachdem ihnen fast alles andere genommen wurde.

Manira Soubour Wadi, a 25-year-old Sudanese refugee, poses in front of the arrival kit distributed by the ICRC and the Red Cross of Chad, under a tree where her belongings are stored, at the entry point of the Ouré Cassoni camp, East Ennedi, Chad, on 23 November 2025.
Joris Bolomey für das IKRK

Manira Soubour Wadi, eine 25-jährige geflüchtete Sudanesin, am 23. November 2025 mit dem Willkommensset, welches sie vom IKRK und dem Tschadischen Roten Kreuz erhalten hat. Unter diesem Baum am Eingang zum Lager Ouré Cassoni in der Provinz Ennedi Est im Tschad hat sie ihr ganzes Hab und Gut abgelegt.

Sudanese refugees check the kit distributed by the ICRC at the entry point of Ouré Cassoni camp, Ennedi East, Chad, 23 November 2025.
Joris Bolomey für das IKRK

Sudanese refugees check the kit distributed by the ICRC at the entry point of Ouré Cassoni camp, Ennedi East, Chad, 23 November 2025. The arrival kits are composed of a jerrycan, a sakane for ablutions, a tarpaulin for shelter, a bucket and soap. A number of kits also included a solar lamp.

Hawa Adam Abdallah Charfadine, 35 (centre), collected water from a borehole installed by the ICRC near the Tiné transit site, Wadi Fira, Chad.
Joris Bolomey für das IKRK

Hawa Adam Abdallah Charfadine, 35 (centre), collected water from a borehole installed by the ICRC near the Tiné transit site, Wadi Fira, Chad.

Hawa Adam Abdallah Charfadine, 35 (centre), collected water from a borehole installed by the ICRC near the Tiné transit site, Wadi Fira, Chad.
Joris Bolomey für das IKRK

Hawa Adam Abdallah Charfadine floh am 26. Oktober 2025 aus Al-Fashir und kam mit ihren acht Kindern in den Tschad, wo sie vom IKRK ein Willkommensset erhielt.

Awa Doug Azib, 55, calls her son on 22 November 2025, using the phone made available by the ICRC and the Red Cross of Chad at the entry point to Ouré Cassoni camp, Ennedi East (Chad), where she arrived the previous month.
Joris Bolomey für das IKRK

Awa Doug Azib, 55, ruft am 22. November 2025 ihren Sohn mit einem Telefon an, das ihr durch das IKRK und das Tschadische Rote Kreuz am Eingang des Lagers Ouré Cassoni in der Provinz Ennedi Est im Tschad zur Verfügung gestellt wurde. Sie war vor einem Monat dort angekommen. „Das ist das erste Mal in neun Monaten, dass ich mit meinem Sohn sprechen konnte. Er ist in den Südsudan geflüchtet. Ich bin glücklich, dass ich endlich von ihm gehörte habe und weiss, dass es ihm gut geht.“

Allamine Saleh, 37, volunteer with the Red Cross of Chad, stands among some of the items distributed by the ICRC and the Red Cross of Chad in Tiné, Wadi Fira, Chad.
Joris Bolomey für das IKRK

Allamine Saleh, 37, Freiwilliger beim Tschadischen Roten Kreuz, steht inmitten einiger Artikel, die das IKRK und das Tschadische Rote Kreuz in Tiné in der Provinz Wadi Fira im Tschad verteilen.

Oumar Ismaïl Zakaria, 31, a volunteer of the Red Cross of Chad, registers a Sudanese refugee at the one-stop shop on the border with Sudan, in Tiné, Chad.
Joris Bolomey für das IKRK

Oumar Ismaïl Zakaria, 31, ein Freiwilliger des Tschadischen Roten Kreuzes, erfasst einen sudanesischen Flüchtling in der Anlaufstelle in Tiné im Tschad, an der Grenze zum Sudan.

Hamed Tiara Youssouf and Nidal Abakar Abdelkerim, psychosocial workers with the Red Cross of Chad, speak with Sudanese refugees in a shelter in the Tiné transit camp, Wadi Fira, Chad, on 19 November 2025.
Joris Bolomey für das IKRK

Hamed Tiara Youssouf und Nidal Abakar Abdelkerim, psychosoziale Betreuer beim Tschadischen Roten Kreuz, sprechen am 19. November 2025 mit sudanesischen Flüchtlingen in einer Unterkunft im Übergangslager von Tiné in der Provinz Wadi Fira im Tschad.

On 20 November 2025, a few days after he arrived at the transit camp of Tiné in Wadi Fira, Chad, Ahmat Abderahman Moustapha, 48, came to benefit from the psychosocial support provided by the Red Cross of Chad, it took him three months to reach Tiné.
Joris Bolomey for ICRC

Am 20. November 2025, wenige Tage nach seiner Ankunft im Übergangslager von Tiné in der Provinz Wadi Fira im Tschad, erhielt Ahmat Abderahman Moustapha, 48, psychosoziale Unterstützung durch das Tschadische Rote Kreuz. Er hatte drei Monate gebraucht, um nach Tiné zu gelangen. „Ich konnte darüber reden, was ich in Al-Fashir und auf dem Weg in den Tschad erlitten hatte, als mir mein ganzes Hab und Gut gestohlen wurde.

After leaving El Fasher in November 2025, it took 27- year-old Zakia Oumar Ali nine days to arrive at the Tiné transit camp, Wadi Fira, in Chad. There, she has benefited from psychosocial support provided by the Red Cross of Chad.
Joris Bolomey for ICRC

Nachdem sie Al-Fashir im November 2025 verlassen hatte, brauchte die 27-jährige Zakia Oumar Ali neun Tage, um ins Übergangslager von Tiné in der Provinz Wadi Fira im Tschad zu gelangen. Dort erhielt sie psychosoziale Unterstützung durch das Tschadische Rote Kreuz. „In Al-Fashir wurden wir gefoltert; wir hatte nichts zu essen. Als ich im Tschad ankam, war ich traumatisiert, aber die Beratungsgespräche mit Nidal halfen mir; jetzt geht es mir besser.

DIE ARBEIT DES IKRK UND DES TSCHADISCHEN ROTEN KREUZES IM OSTEN DES TSCHAD VON JANUAR BIS DEZEMBER 2025

  • Wir verteilten insgesamt 10 598 Willkommenssets an dieselbe Anzahl ankommender Familien mit insgesamt 31 794 Personen (20 589 Flüchtlinge in Tiné und 11 205 Flüchtlinge in Ouré Cassoni).
  • Jedes Willkommensset umfasste einen 20-l-Kanister, ein 2-l-Gefäss für rituelle Waschungen, eine 4x6-Meter grosse Zeltplane, einen 15-l-Eimer und zwei Seifen. Einige Sets enthielten auch eine Solarlampe.
  • 526 605 Telefonanrufe (inklusive 38 474 WhatsApp-Anrufe) wurden im Osten des Tschad für alle sudanesischen Flüchtlinge – Neuankömmlinge und bereits früher angekommene Personen – ermöglicht, um den Kontakt zwischen voneinander getrennten Angehörigen wiederherzustellen und aufrechtzuerhalten.
  • 17 056 Personen, darunter auch Kinder, konnten an 1258 Sensibilisierungsveranstaltungen über psychische Gesundheit und psychosoziale Unterstützung teilnehmen.
  • 863 individuelle psychosoziale Betreuungssitzungen wurden durchgeführt.
  • Im Rahmen der psychosozialen Unterstützung für Kinder, die darauf warten, zu ihren Familien zurückzukehren, wurden:
  • 731 Personen, darunter Mitglieder tschadischer Gastfamilien und Menschen aus der Gemeinschaft, für psychosoziale Unterstützung sensibilisiert. Es gab:
    • 11 kollektive Sensibilisierungsveranstaltungen für Kinder, die von ihren Familien getrennt wurden, mit dem Ziel, ihre sozialen und emotionalen Fähigkeiten sowie ihre Resilienz zu stärken;
    • 10 kollektive Sensibilisierungsveranstaltungen für Gastfamilien zur Verbesserung der Integration der Kinder in ihrem Zuhause, für ein besseres Verständnis der Bedürfnisse der Kinder und für die familiäre Unterstützung.
  • 25 Kinder, die von ihren Familien getrennt wurden, psychologisch und psychosozial unterstützt.

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