Der Besuch fand im Einklang mit den Standards und Verfahren des IKRK für den Besuch von Gefangenen statt. Dazu gehörte auch die Gelegenheit, ein Gespräch unter vier Augen mit Daw Aung San Suu Kyi zu führen.
Gemäss der Vorgehensweise des IKRK erhalten Inhaftierte bei diesen Besuchen die Möglichkeit, Nachrichten von ihren Angehörigen zu erhalten bzw. an sie zu übermitteln.
Wie es bei der Arbeit des IKRK für Gefangene üblich ist, wurden den inhaftierenden Behörden zudem vertrauliche und nur für sie bestimmte Beobachtungen und Empfehlungen im Zusammenhang mit dem Besuch übermittelt.
Das IKRK ist weiterhin mit allen relevanten Akteuren in Kontakt, um seinen Zugang zu Haftanstalten in Myanmar aufrechtzuerhalten und zu erweitern.
Über das IKRK
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) setzt sich seit 1863 dafür ein, während Kriegen und bewaffneter Gewalt Leiden zu lindern und die Menschenwürde zu wahren. Gemeinsam mit seinen Rotkreuz- und Rothalbmondpartnern leistet es lebensrettende Hilfe über Frontlinien hinweg und ist bestrebt, Familien zu vereinen und Vermisste zu finden.
Im oft vertraulichen Dialog mit Behörden und Streitkräften auf allen Seiten tritt das IKRK für eine humane Behandlung von Gefangenen ein und dringt auf die Einhaltung des humanitären Völkerrechts, damit die Zivilbevölkerung geschützt wird – auch online.
Weitere Informationen: press@icrc.org