Sudan

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz arbeitet seit 1978 im Sudan und unterstützt Opfer bewaffneter Konflikte. Um die Qualität der Unterstützung für Menschen mit Behinderungen zu verbessern, unterstützt das IKRK das physische Rehabilitationsprogramm der Nationalen Behörde für Prothetik und Orthopädie durch technisches Fachwissen, Ausbildung und importierte Rohstoffe. Wir fördern auch die Kenntnis des humanitären Völkerrechts (HVR) in verschiedenen Kreisen wie den sudanesischen Streitkräften, der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft. Darüber hinaus arbeitet das IKRK mit der Sudanesischen Gesellschaft für den Roten Halbmond (SRCS) bei einer Reihe von Aktivitäten zusammen, darunter die Zusammenführung von Familien, die während des Konflikts getrennt wurden, entsprechende Schulungen für SRCS-Mitarbeiter und die Verbesserung ihrer Kenntnisse über das HVR.

Nach einer positiven Gesprächsrunde mit den sudanesischen Behörden arbeitet das IKRK derzeit an der Wiederaufnahme zusätzlicher Programme für die betroffenen Gemeinschaften, die sich auf die Verbesserung des Zugangs zu Wasser und Gesundheitsdiensten sowie die Stärkung der Lebensgrundlagen und der Ernährungssicherheit konzentrieren werden. Bei diesen Programmen wird das IKRK im Einklang mit seinem Mandat und seinem Grundsatz mit der Sudanesischen Gesellschaft für den Roten Halbmond, den einschlägigen Regierungsinstitutionen und Gemeinschaften zusammenarbeiten.

Das Neueste
In Zahlen

2019

  • 10 800
    Telefonanrufe wurden getätigt, um getrennte Familien wieder miteinander zu verbinden
  • 138 000
    Menschen in den Ortschaften Tawila, Jebel Mara, Rokero und Golo erhielten Saatgut, Werkzeuge und Nahrungsmittel
  • 325 800
    Tiere wurden in Nord- und Zentral-Darfur geimpft
  • 120 800
    Menschen profitierten von den vom IKRK gespendeten medizinischen Hilfsgütern
  • 424 300
    Menschen profitierten vom Bau und der Reparatur von Handpumpen, handgegrabenen Brunnen und Wasserdepots.
  • 120
    Menschen nahmen an den vom IKRK durchgeführten Schulungs- und Verbreitungsseminaren zum humanitären Völkerrecht teil
  • 641
    Rot-Kreuz-Nachrichten wurden ausgetauscht, um Familien wieder miteinander zu verbinden
  • 261
    freigelassene Gefangene erhielten Unterstützung