Bei den geplanten Treffen mit hohen russischen Amtsträgern werden Fragen des humanitären Völkerrechts erörtert, darunter die Bedeutung des Schutzes der Zivilbevölkerung und der für sie lebenswichtigen Infrastruktur, die Achtung der Rechte von Kriegsgefangenen und anderen geschützten Personen sowie die Klärung des Schicksals von Vermissten.
Der Besuch von Präsidentin Spoljaric in Moskau ist Teil des anhaltenden humanitären Dialogs des IKRK mit russischen Behörden. Das IKRK führt solche Gespräche mit Konfliktparteien, um deren Pflichten gemäss den Genfer Abkommen zu erörtern, welche Leiden im Krieg lindern sollen.
Durch seine neutrale, operative Präsenz auf beiden Seiten der Frontlinie leistet das IKRK lebensrettende Hilfe für schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen, unabhängig davon, wer sie sind und wo sie sich befinden. Zusätzlich zu seiner Tätigkeit in Russland und der Ukraine sammelt, verwaltet und übermittelt der Zentrale Suchdienst des IKRK in Genf wichtige Informationen über das Schicksal von Militärangehörigen und Zivilpersonen, die vermisst werden oder von ihren Familien getrennt wurden.
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