Myanmar

In Myanmar leistet das IKRK humanitäre Hilfe für von bewaffneten Konflikten und anderen Gewaltsituationen betroffene Menschen. Wir sind seit mehr als 30 Jahren in diesem Land präsent, unter anderem in den Staaten Kachin, Shan und Rakhine. Unsere Tätigkeit umfasst Nothilfe sowie langfristige Unterstützung. Wir verbessern die Lebensbedingungen und den Zugang zu Trinkwasser und Gesundheitseinrichtungen, fördern das humanitäre Völkerrecht und sensibilisieren die Menschen für die Gefahr von Landminen. Ausserdem besuchen wir Inhaftierungseinrichtungen, um für alle Häftlinge bessere Lebensbedingungen zu gewährleisten und ihnen zu ermöglichen, wieder Kontakt zu ihren Angehörigen aufzunehmen, und wir sorgen für die Wiedervereinigung von Familienangehörigen. Viele unserer Programme führen wir gemeinsam mit der Rotkreuzgesellschaft von Myanmar durch.

 

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Antwort auf die Operation Rakhine: Neu vertriebene Einwohner - November 2019

  • 43 500
    Menschen erhielten Seife, Keramikfilter, Plastikeimer, Planen und Bambus zur Verbesserung der Unterkünfte.
  • 32 000
    Menschen in ländlichen Gemeinden profitierten von den verbesserten gesundheitlichen Umweltbedingungen: besserer Zugang zu Wasser und sanitären Einrichtungen.
  • 42 000
    Menschen erhielten Küchensets, Hygiene- und Würdekits, Solarlampen, Kanister, Decken, Matten und Kleidung.
  • 45 800
    Menschen erhielten Lebensmittel oder Bargeld für Nahrung.
  • 36 200
    Personen wurden in vom IKRK unterstützten mobilen Kliniken präventiv und kurativ medizinisch versorgt