Partnerschaft mit Ihrer Stiftung oder Ihrem Treuhänder

Partnerschaft mit Ihrer Stiftung oder Ihrem Treuhänder

Das vor über 150 Jahren auf Initiative von Philanthropen, Unternehmern und humanitären Visionären gegründete IKRK hat während dieser ganzen Zeit seine Fähigkeit bewahrt, zu innovieren und Männern, Frauen und Kindern in schwierigen Situationen wirkungsvolle Unterstützung zu leisten. Unsere Standorte in über 80 Ländern und unsere neutrale, unparteiliche und unabhängige Vorgehensweise ermöglichen uns eine weltweite Präsenz und die einzigartige Fähigkeit, unseren Auftrag in zahlreichen Regionen durchzuführen, die anderen unzugänglich sind.

In einer Welt des stetigen Wandels haben wir das Privileg, mit verschiedenen Akteuren aus der internationalen philanthropischen Gemeinschaft zusammenzuarbeiten – sei es als zuverlässiger Empfänger von Spendergeldern oder mittels gemeinsamer Nutzung von Fachwissen und Netzen. In dieser Hinsicht wären wir sehr erfreut, zum Wohl der Menschheit Bereiche von gegenseitigem Interesse sowie Möglichkeiten zu prüfen, mit Ihrer philanthropischen Organisation zusammenzuarbeiten.

Ich war 17 und deprimiert und blieb zu Hause.

So, sagte die 20-jährige Farzana, habe sie sich gefühlt, nachdem sie als Teenager ihr Bein durch eine Schusswunde in Kabul verloren hatte. Obwohl ihr im Orthopädiezentrum des IKRK eine Prothese angepasst worden war, fühlte sie sich noch immer verloren, und die Zukunft erschien ihr voller Ungewissheit. Dann erfuhr sie, dass das IKRK eine Berufsausbildung in Schneiderei unterstütze. Nachdem sie sich angemeldet hatte und ausgebildet wurde, erfüllte sie die Bedingungen für ein Mikrokreditprogramm des IKRK, über das sie 15.000 Afghani (30 USD) erhielt. Sie kaufte sich eine Nähmaschine, einen Tisch und etwas Stoff.

Heute ist Farzana eine erfolgreiche Geschäftsfrau, die andere Frauen ausbildet, die ins Schneidergewerbe einsteigen, und sie besitzt den Laden, in dem sie arbeitet. „Ich bezahle keine Miete!" sagt sie. „Und ich unterstütze meine ganze Familie."

Nach dem Erdbeben im Jahre 2010 in Haiti begannen Tausende Familien ihre Angehörigen zu suchen – sie wussten nicht, ob sie tot waren oder lebten.

Als die neunjährige Saïda aus den Trümmern herausgezogen worden war, brachte man sie in ein Krankenhaus in der Hauptstadt Port-au-Prince und verlegte sie danach für die weitere Behandlung nach Guadeloupe. Ihre Mutter Salvanie hatte keine Ahnung, dass ihre Tochter das Land verlassen hatte.

In ihrer Verzweiflung kontaktierte Salvanie das IKRK und bat um Hilfe. Unsere Delegierten begannen, ihre Listen zu überprüfen. Sie verglichen sie mit denjenigen anderer Organisationen und prüften alle Möglichkeiten, Saïda zu finden. Schliesslich konnten wir die von ihrer Mutter erhaltenen Auskünfte mit denjenigen eines Mädchens vergleichen, das von der französischen Botschaft aus Guadeloupe zurückgeführt worden war. Sobald Saïda nach Haiti zurückgekommen war, konnte sie mit ihrer Mutter wiedervereinigt werden.

„Als ich nach Hause kam, kochte meine Mutter für mich", sagte Saïda. „Wir scherzten, und ich sagte ihr, wie ich mich fühle." Salvanie organisierte ein Fest zur Heimkehr ihrer Tochter, erleichtert und überglücklich, dass Saïda gesund und sicher und wieder bei ihrer Familie war, wo sie hingehört.

Christian Tohmé